D-Jun: Testspiel in Chur

D-Jun: Testspiel in Chur

FC Orion besiegt FC Celerina klar mit 5:0

Die beiden Trainer des FC Orion und des FC Celerina sind seit ihrer gemeinsamen Zeit im Trainerkurs in Celerina befreundet.

Diese Freundschaft, die über die Vereinsgrenzen hinausgeht, fand in einem Freundschaftsspiel ihren Ausdruck. Auf der neuen, modernen Kunstrasen-Fussballanlage in Chur trafen die beiden Mannschaften am letzten Samstag aufeinander. Das Datum war nicht ganz ideal für beide Teams: Für den FC Celerina war das Datum ungünstig, da es mitten in die Chalandamarz-Ferien fiel und zudem das Engadiner Marathon-Wochenende bevorstand. Daher trat der FC Celerina mit einem stark dezimierten Kader an und verstärkte sich mit zwei E-Junioren.

Die Celeriner Spieler reisten früh an, um sich an die neuen Bedingungen zu gewöhnen. Doch schon beim Einlaufen merkten sie, dass auf der neuen Anlage in Chur andere Verhältnisse herrschten. Viele Spieler zogen ihre Thermounterwäsche aus, da die Temperaturen deutlich milder waren als im Engadin.

Als das Spiel begann, zeigte sich, dass die Celeriner Spieler noch an die Skischuhe und Winterstiefel gewöhnt waren. Dies machte sich in den ersten Minuten durch viele Ungenauigkeiten im ersten Ballkontakten und bei den Pässen bemerkbar. Der FC Orion hingegen spielte von Beginn an einen flüssigen und präzisen Fussball und konnte seine physische Dominanz auf dem Spielfeld ausspielen. Der Gastgeber war während der gesamten Partie überlegen und setzte den FC Celerina stark unter Druck. Trotzdem gelang es dem FCC immer wieder, einige offensive Akzente zu setzen, und die Jungs zeigten phasenweise, dass sie durchaus in der Lage waren, mit Orion mitzuhalten. Die beiden Junioren aus der E-Jugend, die in den Kader von Celerina aufgerückt waren, gaben ihr Bestes und konnten gut mitspielen.

Am Ende hiess es 5:0 für den FC Orion. Es war ein verdienter Sieg, doch auch für den FC Celerina war das Spiel eine wertvolle Erfahrung. Trotz der deutlichen Niederlage kann die Mannschaft aus Celerina wichtige Erkenntnisse für die kommende Saison mitnehmen. Zurück ins Engadin hoffen die Trainer baldmöglich draussen trainieren zu können. Klare Niederlage, aber die Freundschaft bleibt und im Juni gibt’s Revanche auf San Gian im Meisterschaftsspiel. Da wird ein anderer Wind wehen, nämlich der Malojawind.