Bündner Cup: FCC – FC Ems 2:0
Celerina steht in der nächsten Cup Runde. Tore fallen spät – aber hochverdient
Der FC Celerina steht nach einem hochverdienten 2:0-Heimsieg gegen den FC Ems in der nächsten Runde des Bündner Cups.
Die Engadiner bestimmten die Partie von Beginn an, mussten sich für ihre Überlegenheit aber bis in die Schlussphase gedulden. Bereits in der ersten Minute lag die Führung in der Luft. Nach einer Flanke von rechts traf Nanes Schlegel nur die Latte, den Abpraller setzte Luca Albasini per Kopf über das Tor. Auch in der Folge blieb Celerina spielbestimmend. Nach sieben Minuten verpasste Stefan Christeler nach einer Hereingabe von Ahmed Abou El Na Ga die nächste Grosschance. Die Gäste kamen nur vereinzelt vors Tor. In der 17. Minute rettete Aronne Beti mit einer starken Grätsche gegen einen allein auf Diego Carrajo zulaufenden Stürmer. Kurz vor der Pause sorgten zwei missglückte Rückpässe der Emser nochmals für Gefahr, doch der Führungstreffer wollte noch nicht fallen.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Zwar musste Carrajo gegen zwei Emser Konter sein Können zeigen, insgesamt spielte jedoch fast nur der FC Celerina. In der 74. Minute verfehlte Sebastian Pfäffli mit einem Weitschuss aus rund 50 Metern nur knapp das Ziel. Die Erlösung folgte in der 82. Minute. Nach einer Kombination über die linke Seite und mehreren Abschlüssen im Strafraum behielt Joel Bassin die Übersicht und traf zum längst verdienten 1:0. Nur drei Minuten später machte Cristiano Rodrigues Pereira alles klar. Nach Abschlüssen von Mika Riederer und Samuel Ikpefan landete der Ball vor seinen Füssen, und er schob zum 2:0-Endstand ein.
Der Sieg der Engadiner hätte aufgrund der zahlreichen Chancen deutlich höher ausfallen können, am Einzug in die nächste Cuprunde bestand jedoch nie Zweifel.
Für den FC Celerina spielten:
D. Carrajo, A. El Na Ga, A. Beti, S. Pfäffli, G. William, C. Cadonau ©, N. Schlegel, L. Albasini, C. Tejo, S. Christeler, R. Pereira. Eingewechselt: S. Klemm, J. Bassin, S. Ikpefan, M. Riederer, C. Pereira, F. Pereira, P. Evans

