Bündner Cup: FC Davos – FCC 1:3

Bündner Cup: FC Davos – FCC 1:3

Viertelfinal wir kommen!

Der FC Celerina hat sich mit einem souveränen 3:1-Auswärtssieg gegen den FC Davos für das Viertelfinale des Bündner Cups qualifiziert.

Die Engadiner überzeugten dabei mit einer konzentrierten Leistung, viel Tempo in der Offensive und konsequenter Chancenverwertung – zumindest in der ersten Halbzeit.

Von Beginn an trat Celerina selbstbewusst auf. Bereits in der 9. Minute bot sich Mirko Paulangelo auf der rechten Seite eine grosse Möglichkeit, als er völlig frei vor dem Tor auftauchte, den Ball jedoch über das Gehäuse setzte. Die Gäste setzten nach und belohnten sich zehn Minuten später für ihr druckvolles Spiel: Nach einem weiten Ball von Sebastian Pfäffli lief Samuel Ikpefan der Davoser Abwehr davon und blieb vor dem Tor eiskalt – 0:1 für Celerina (19. Minute).

Auch danach blieb das Team aus dem Engadin am Drücker. In der 34. Minute wurde Mirko Paulangelo erneut mit einem Steilpass von Claudio Cadonau perfekt freigespielt, doch wie schon zuvor setzte er seinen Abschluss über das Tor. Kurz vor der Pause wurde ein schöner Spielzug über Luca Albasini eingeleitet, der Ikpefan bediente. Dieser tanzte noch einen Verteidiger aus, fand jedoch im starken Davoser Keeper seinen Meister (39.).

Die anschliessende Ecke in der 41. Minute brachte das nächste Highlight: Cadonau flankte präzise an den zweiten Pfosten, wo Aronne Beti per Kopf auf 0:2 stellte.

Nach dem Seitenwechsel machte Celerina weiter, verpasste es jedoch mehrfach, frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. In der 54. Minute köpfte Paulangelo nach Flanke von Federico Cavallazzi gefährlich aufs Tor, Luca Albasini kam im Nachsetzen zum Schuss, scheiterte jedoch an einem Abwehrspieler. Kurz darauf verpasste auch Sebastian Pfäffli nach einem Cadonau-Freistoss per Kopf das 0:3.

Die beste Gelegenheit dieser Phase hatte Stefan Christeler, dessen Schuss vom Torhüter abgewehrt wurde. Albasini kam erneut zum Nachschuss – wieder klärte jedoch ein Verteidiger auf der Linie.

Die Partie kippte dann endgültig in Richtung Celerina, als der FC Davos ab der 70. Minute in Unterzahl agieren musste: Ein gefährliches Foul an Christeler führte zur gelb-roten Karte. Zwei Minuten später leitete Torhüter Diego Carrajo mit einem schnellen Abwurf auf die linke Seite den nächsten Angriff ein. Paulangelo nahm Tempo auf und drang in den Strafraum ein. Sein erster Abschluss wurde noch geblockt, doch im Nachsetzen brachte er den Ball im Tor unter – 0:3.

In der 85. Minute verkürzte Davos nach einem Ballverlust in der Celeriner Abwehr per Kopf auf 1:3. Trotz eines weiteren Platzverweises in der 93. Minute – diesmal glatt Rot nach einer Unsportlichkeit– kämpften die Gastgeber bis zum Schluss. Celerina liess jedoch nichts mehr anbrennen und hätte in der 94. Minute beinahe noch das 1:4 erzielt.

Am Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg für Celerina, der dank starker erster Hälfte und stabiler Defensive nie wirklich in Gefahr geriet – und damit den Einzug ins Viertelfinale des Bündner Cups perfekt machte.

Für den FC Celerina spielten:
Diego Carrajo, Stefan Christeler, Lothar Homann, Sebastian Pfäffli, Aronne Beti, Claudio Cadonau (C), Nanes Schlegel, Giuliano Colja, David Duarte, Mirko Paulangelo, Samuel Ikpefan, Gregor Steiner, Luca Albasini, Linard Peer, Fabrizio Forcella, Celso Nogueira, Federico Cavallazzi