4. Liga: FCC – SC Rhäzüns 4:0
Starke FCC-Vorstellung
Bei eisigen Temperaturen stieg am Sonntag das Duell zwischen dem FC Celerina und dem SC Rhäzüns auf San Gian. Während die Gäste mit dem Ziel anreisten, Punkte mitzunehmen, um sich vom Abstiegsplatz zu distanzieren, ging es den Engadiner Gastgebern darum, der Favoritenrolle gerecht zu werden und mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzenplätze nicht zu verlieren.
Obschon „Rhäzünser“ eigentlich anderes vermuten lassen, war die Startphase der Partie eher abgestandenes Hahnenwasser als prickelndes Mineral: Den beiden Mannschaften gelang wenig. Nach einer Viertelstunde reagierte dann Patrick Barros erstmals blitzschnell und profitierte von einem misslungenen Rückpass in der Defensive der Gäste. Gnadenlos schob er zum Celeriner Führungstreffer ein. 15 Minuten später erst folgte die nächste gefährliche Szene, bei der Barros von Sturmpartner Gafur Jusufi in die Tiefe geschickt wurde, aus spitzem Winkel allerdings nur das Aussennetz traf. Kurz vor der Pause hatte Eigengewächs Lukas Maxlmoser die Möglichkeit, bei seinem 1. Mannschafts-Debüt bereits zu reüssieren. Aus nächster Nähe fehlte die Abgeklärtheit aber vorerst noch. So blieb es beim Eintorevorsprung zur Pause. Andri Sutter im Celeriner Tor blieb bisher unbeschäftigt.
Dies änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Denn die zwanzig Minuten nach dem Wiederanpfiff war für die Mannschaft von Trainer Carlos Amado die beste Phase der Partie. Der Coach schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn sogleich traf Gafur Jusufi nach Vorlage von Andre Magalhaes im Strafraum abgeklärt zum 2:0. Nur wenige Zeigerumdrehungen später dribbelte Gafur Jusufi der Grundlinie entlang und vernaschte den Rhäzünser Schlussmann erneut – 3:0. Die Engadiner Druckphase hielt an. Fabrizio Forcella verpasste mit einem strammen Volley das nächste Tor nur knapp. Und nach einer scharfen Hereingabe aus dem Celeriner Flügel köpfte ein Rhäzünser Verteidiger schliesslich das Spielgerät beim Klärungsversuch ins eigene Netz. Nur kurz darauf hatte Manuel Bertogg nach schönem Steilpass von Pedro Pereira die Möglichkeit auf 5:0 zu erhöhen. Sein Lupfer flog haarscharf am linken Pfosten vorbei. Die Schlussphase der Partie zeigte sich danach ereignisarm. Viele Wechsel nahmen dem Spiel etwas die Dynamik. Dem SC Rhäzüns fehlten die Kräfte, um sich gegen die Niederlage aufzubäumen und der FC Celerina musste nicht mehr. So pfiff der Unparteiische das Spiel nach 90 Minuten und dem Spielverlauf entsprechenden Schlussresultat von 4:0 ab.
Mit diesem erneuten Sieg auf dem Konto kann der FC Celerina im Spitzentrio mit dem CB Surses und dem CB Lumnezia mithalten. Vor der Winterpause steht nun noch kommenden Samstagabend das Auswärtsspiel gegen den FC Ems 2 und ein Wochenende später das Sechspunktespiel gegen den CB Lumnezia zuhause auf San Gian an.
Tore:
1:0 Patrick Barros (15. Min.), 2:0 Gafur Jusufi (48. Min.), 3:0 Gafur Jusufi (53. Min.), 4:0 Eigentor (58. Min.)
Kader:
Andri Sutter, Claudio Cadonau, Gregor Steiner, André Magalhaes, Alex Achtnich, Carlos Tejo, Pedro Pereira, Renato Fonseca, Moreno Triulzi, Patrick Barros, Gafur Jusufi, Klaus Karnitzki, Manuel Bertogg, Kilian Steiner, Fabrizio Forcella, Lukas Maxlmoser, Joao Da Silva