Damen: FC Bonaduz – FCC 3:3

Damen: FC Bonaduz – FCC 3:3

Vom 0:3 zum 3:3

Letzten Freitag bestritten die Damen ihr fünftes Saisonspiel in Bonaduz. Nach den vergangenen Sonntag mit dem 3:1-Sieg gegen Gams waren die Erwartungen hoch.

Leider konnte man nicht direkt an die Leistung gegen Gams anknüpfen, denn Bonaduz diktierte das Spieldiktat. Trotzdem waren es die Celerinerinnen, die in der 19. Minute in Führung gingen. Nach einem präzisen Eckball von Nadia Clalüna köpfte Romana Oswald köpfte den Ball ins Tor. Nun waren die Gegnerinnen etwas aus dem Konzept, trotzdem konnte der FCC nicht davon profitieren. Das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber machte es schwierig das Spiel sicher aufzubauen und nur dank Patrizia Peer, die ihr Tor gut verteidigte, kam es nicht zum Ausgleich. Etwas überraschend konnte der FCC sogar auf 0:2 erhöhen. Nadia Clalüna eroberte in der 34. Minute den Ball in der Hälfte des Gegners und schob gekonnt in die untere rechte Ecke ein. Bonaduz wirkte nun etwas überfordert und die FCC-Damen nutzten die Gunst der Stunde. Nach einen schönen Doppelpass mit Corina Barandun tunnelte Nadia Clalüna die Torhüterin sehenswert zum 0:3. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem FC Bonaduz noch den Anschlusstreffer zum 1:3.

In der zweiten Halbzeit fanden die Celerinerinnen nicht ins Spiel. Es wurde nun immer körperbetonter gespielt und Bonaduz hatte die schöneren Spielzüge. Es war eine Frage der Zeit, bis das zweite Tor für die Gastgeberinnen fiel. Wiederum war es Torhüterin Patrizia Peer, die Celerina im Spiel behielt. Aber auch sie konnte nichts gegen einen unhaltbaren Freistoss in die linke Ecke tun. Nun stand es nur noch 2:3 und das Spiel wurde noch ruppiger. Auf beiden Seiten fiel je eine Spielerin verletzt aus. Der FCC versuchte das Resultat über die Zeit zu retten. In der 92. Minute kam es zu einen weiteren Freistoss für Bonaduz. Leider gab es ein Déjà-vu und wiederum zirkelte die Bonaduzerin den Ball unhaltbar ins Tor zum 3:3, was auch das Schlussresultat war.

Die Enttäuschung nach dem Spiel war riesig. Die Tatsache, dass sich Spielerinnen des Teams verletzt hatten, machte die Situation noch bitterer. Immerhin mit einem Punkt im Gepäck machten sich die Engadinerinnen spät abends auf die Heimreise.

Die Damen befinden sich nun auf den 6. Tabellenplatz. Sehr erfreulich ist die Anzahl von sechs Gegentore, was der tiefste Wert der ganzen Liga bedeutet. Das nächste Spiel findet auswärts in Schluein am 13. Oktober um 14:00 Uhr statt.

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