4. Liga: FCC – FC Chur 97 5:2

4. Liga: FCC – FC Chur 97 5:2

Siegesserie geht weiter

Im vierten Meisterschaftsspiel der Saison gegen den FC Chur 97 III hatte der FC Celerina die Chance, mit einem weiteren Sieg den Sprung an die Tabellenspitze zu schaffen. Mit dieser Motivationsspritze startete die Celeriner Elf dann auch in die Partie.

Gegen die physisch starken Hauptstädter hatte Conradin Friedrich nach sieben Minuten die erste Möglichkeit das Skore zu eröffnen. Sein Versuch aus spitzem Winkel konnte der gegnerische Schlussmann mit den Füssen vereiteln. Der Celeriner Offensive gelang es in den Startminuten ansonsten allerdings kaum genügend Druck auf das Churer Tor auszuüben. So brauchte es den Energieanfall von Innenverteidiger Tomàs Ferreiro, der nach einem misslungenen Eckball in der Platzhälfte der Gäste durch starkes Pressing in Ballbesitz kam, in die Mitte zog und von der Strafraumgrenze satt in die rechte untere Torecke zum 1:0 traf. Die Churer hielten auch nach dem Tor gut dagegen. Dank schnellem Umschaltspiel nach Ballgewinn konnten sie immer mal wieder in die gefährliche Zone vordringen und schrammten in der 18. Minute knapp am Ausgleich vorbei. Im Gegenzug lancierte FC Celerina-Captain Claudio Cadonau dann Stürmer Gafur Jusufi. Dieser umkreiste den herauseilenden Churer Torwart, traf im Anschluss aber nur das Aussennetz. Noch immer fehlten die Ideen im Celeriner Vorwärtsspiel. Nach einem Fehlpass im Aufbauspiel kam es für die Gastgeber noch dicker. Die Hauptstädter brauchten nur drei Pässe bis sie vor Celerina-Goalie Diego Carrajo standen und an ihm vorbei zum 1:1 einnetzten. Bis zum Pausenpfiff fand der FCC keine Antwort mehr auf den Ausgleich.

Und auch in den Minuten nach dem Seitenwechsel wollte den Celerinern nicht wirklich viel gelingen. Bis zur 60. Minute und dem Auftritt von Gregor Steiner. Bei seinem Freistoss aus 40 Metern verzichtete er auf eine Flanke, fasste sich stattdessen ein Herz und versorgte die Kugel per direktem Schuss traumhaft im Lattenkreuz zur erneuten Celeriner Führung. Doch diese sollte nicht lange halten. Nur drei Minuten später waren es die Churer ebenfalls mit einem direkten Freistoss, der ihnen das 2:2 einbrachte. Nach diesem Treffer schaltete der FC Celerina einen Gang höher. Gafur Jusufi kam gleich zu einer Doppelchance. Zuerst traf er nach Brustablage von Claudio Cadonau aus aussichtsreicher Position den Ball aber nicht richtig und als er nur kurze Zeit später alleine vor dem Churer Torwart auftauchte, wählte er dieselbe Ecke wie ebendieser und sah seinen Schuss pariert. Das Celeriner Spiel brauchte dringend frischen Wind, den es durch einige Wechsel, mitunter von Tobias Moreno, auch bekam. Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung bewies dieser dann auch gleich seinen Torriecher. Nach einem etwas konfusen Schiedsrichterball und einer Flanke in den Strafraum nahm er das Spielgerät an und versorgte es aus kurzer Distanz sicher im Kasten. Als Tobias Moreno nur zwei Zeigerumdrehungen später von der Sechszehnerecke mit einem platzierten scharfen Schuss des 4:2 markierte konnte er sich endgültig als Matchwinner feiern lassen. In der Nachspielzeit profitierte Jeronimo Simmermacher schliesslich noch von einem unglücklichen Ausflug des gegnerischen Torwarts und traf aus der Distanz ins leere Tor zum Schlussresultat von 5:2.

Mit diesem etwas zu hoch ausgefallenen Sieg grüsst der FC Celerina nun tatsächlich von der Tabellenspitze. In der etwas hitzigen Partie mit Nickligkeiten hüben wie drüben bewies die Mannschaft von Trainer Carlos Amado starken Siegeswillen und glaubte bis zum Schluss an die drei Punkte, die sie auch verdient auf dem heimischen Fussballplatz San Gian behielt.

 

Tore:
1:0 Tomàs Ferreiro (15.Min.), 1:1 (37. Min.), 2:1 Gregor Steiner (60. Min.), 2:2 (63. Min.), 3:2 Tobias Moreno (86. Min.), 4:2 Tobias Moreno (88. Min.) 5:2 Jeronimo Simmermacher (90+1. Min.)

Kader:
Diego Carrajo, Claudio Cadonau, Gregor Steiner, Thomas Ferreiro, Aitor Echechipia, Conradin Friedrich, Andre Magalhaes, Pedro Perreira, Gafur Jusufi, Patrick Barros, Joel Cabral, Tobias Moreno, Klaus Karnitzki, Manuel Bertogg, Renato Fonseca, Jeronimo Simmermacher, Kilian Steiner, Andri Sutter.

 

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