4. Liga: FCC – FC Bonaduz 5:1

4. Liga: FCC – FC Bonaduz 5:1

FCC kann Tabellenführung ausbauen

Nachdem eine mit Laubbläsern bewaffnete Armee wackerer FCC-Herren frühmorgens das zu bespielende Grün auf dem Sportplatz San Gian in Celerina vom Schnee befreite, stand der Partie zwischen dem FC Celerina und dem FC Bonaduz nichts mehr im Weg.

So legten die Gastgeber bei widrigem Fussballwetter los. Es dauerte gerade einmal drei Minuten, bis es am Bonaduzer Tor schepperte: Nach einer schönen Spielverlagerung von Gregor Steiner auf Andre Magalhaes kommt der Ball in die Mitte zu Gafur Jusufi, der das Leder an die Latte lenkt. Der FC Celerina zeigte sich von Beginn an hellwach. Das Spieldiktat wurde gleich an sich gerissen. Die Vorteile in Tore umzumünzen versuchte Patrick Barros, der, schön in Szene gesetzt, den Führungstreffer knapp verpasst. Nach einer Eckballvariante flankte Andre Magalhaes nach einer knappen halben Spielstunde punktgenau auf Joel Cabral, der mit einem wuchtigen Kopfball zum 1:0 für die Hausherren reüssierte. Gleich in der nächsten Aktion hatte Gafur den nächsten Treffer auf dem Fuss. Von Sebastian Pfäffli per Steilpass lanciert, vergab er das Duell mit dem Bonaduzer Torhüter jedoch. Auf der anderen Seite wurde es nur einmal gefährlich. Der FC Bonaduz kam nach einem angenommenen Rückpass im Celeriner Sechszehner zu einem indirekten Freistoss. Martinijen Markovski machte sein Missgeschick aber wieder gut, indem er den Schuss mit den Fingerspitzen über das Gehäuse lenkte. In der 37. Spielminute fasste sich Carlos Tejo ein Herz und zog aus über 20 Metern mit einem herrlichen Schlenzer ab und baute die Führung der Celeriner aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatte Patrick Barros das Auge für den Mitspieler. Er legte auf Gafur Jusufi ab, welcher dem Torhüter eiskalt zwischen den Beinen durch zum 3:0 einschob.

Kurz nach Wiederanpfiff erreichte Pedro Goncalves eine Hereingabe von Manuel Bertogg, doch die Pille rauschte knapp an der Querlatte vorbei. Danach verlangsamte sich das Spiel. Der FC Celerina konnte in den zwanzig Minuten nach dem Seitenwechsel kaum mehr Gefahr erzeugen und liess die Bonaduzer etwas aufkommen. So gelang den Gästen nach einem Ballverlust im Aufbauspiel und einem schnellen Umschalten der Anschlusstreffer. Das rüttelte die Mannschaft von Trainer Marco Jola wieder wach. Sie erhöhte das Tempo und neue Kräfte brachten frischen Wind ins Spiel. Die gegnerische Mannschaft wurde in ihre Platzhälfte zurückgedrückt und bekam kaum mehr Luft. In der 79. Spielminute trat Andre Ferreira Magalhaes zu einem Freistoss aus aussichtsreicher Position an. Mit einem Abschluss, der jeden Cristiano und Lionel dieser Welt in den Schatten stellt, traf er mit einem Traumtor zum vielumjubelten 4:1. Das Goal brach den Gästen das Genick. Nun hatten die Celeriner mehrmals die Chance, das Skore noch zu erhöhen. So Joel Bassin, dessen Schuss von einem Verteidiger um den Pfosten gelenkt wurde. In der 88. Minute zeigte sich dann Edeljoker Bosko Bozanovic abgebrüht. Nach einem Corner von Lucas Oliveira köpfelte er sehenswert in die rechte obere Ecke zum Schlussresultat von 5:1. Das intensive Eckballtraining in der vergangenen Trainingswoche zahlte sich mit diesem zweiten Treffer im Spiel nach einem Corner definitiv aus.

So endete das Duell zwischen dem Erstplatzierten FCC und dem Zweitletzten FC Bonaduz den Kräfteverhältnissen entsprechend mit 5:1. Am kommenden Sonntag steht für die Celeriner Mannschaft ein vorentscheidendes Sechspunktespiel im Aufstiegskampf an. Im Direktduell gegen den Verfolger CB Trun/Rabius treten sie um 15 Uhr auswärts auf dem Pustget in Trun an.

 

Tore:
1:0 Joel Cabral (29. Min.), 2:0 Carlos Tejo (37. Min.), 3:0 Gafur Jusufi (44. Min.), 3:1 (61. Min.), 4:1 Andre Magalhaes (79. Min.), 5:1 Bosko Bozanovic (88. Min.)

Aufgebot FC Celerina:
Martinijen Markovski, Altin Kryeziu, Sebastian Pfäffli, Gregor Steiner, Manuel Bertogg, Carlos Tejo, Andre Ferreira Magalhaes, Joel Cabral, Pedro Goncalves, Patrick Barros, Gafur Jusufi, Patrick Botelho, Mustafa Jusufi, Bosko Bozanovic, Joel Bassin, Kilian Steiner, Lucas Oliveira, John Plattner.

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